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am 26. Februar

Grüne Ideen für Wals-Siezenheim

Die Grünen Wals-Siezenheim - Seit 25 Jahren sind wir die Ideengeber in der Gemeindevertretung.

Manche unserer Anträge und Vorschläge wurden – meist spät, aber doch – verwirklicht. Von der ersten überdachten Bushaltestelle in Himmelreich/Römerstein (1995) über den Park-& Ride-Platz Walserfeld bis zum Ortsbus. Vom Eislaufplatz (beantragt 1996, verwirklicht 2000) bis zur Verlegung der Gemeindebibliothek nach Walserfeld. Von Leitschienen und Lärmschutz an der A1 bis zum Skaterpark Siezenheim.

Wir setzen uns seit 25 Jahren für RadlerInnen und FußgängerInnen ein. Ich habe lange für den Beitritt zum Klimabündnis und e5-Landesprogramm für energiebewusste Gemeinden gekämpft und mit Ing. Fuchs, Energiekoordinator der Gemeinde, dem Bürgermeister ein heute noch attraktives Fördermodell für Energiesparen und Erneuerbare Energie abgetrotzt (2000) (aktuelle Version unter www.wals-siezenheim.at, siehe Förderungen).

DIE AU BRAUCHT UNS – WIR BRAUCHEN DIE AU  – als Naturraum, zur Naherholung, als Hochwasserschutz!

Das „Jahrhunderthochwasser“ 2002 und das „Jahrtausendhochwasser“ 2013 haben gezeigt, dass jeder verfügbare Überflutungsraum zählt.

Wir versuchen seit 25 Jahren die Erhaltung und Renaturierung der Auwaldreste an der Saalach, von Käferheim bis Siezenheim, voranzubringen, sind aber damit bei der Gemeindevertretungsmehrheit auf keine Gegenliebe gestoßen. In Siezenheim geht der Au-Fraß bis an den Fluss (LKW statt Bäume) und die Formel „Siezenheimer Au + ÖVP = Au weh“ gilt leider nach wie vor.

Anderswo, von Siezenheim bis Käferheim, wird der Auwald durch Monokultur-Fichtenforst ersetzt. Das schadet der Natur, die Landschaft verarmt und der Erholungswert verringert sich. Die Marzoller Au, wenige Kilometer flussaufwärts, zeigt, wie es anders geht. Wo bleibt das Angebot der Gemeinde an die Eigentümer, die Au zu kaufen oder zu pachten.

UNSERE SEEN – MISSACHTETE SCHÄTZE

Es ist eine Schande, wie ignorant man mit diesen Rohdiamanten seit 25 Jahren umgeht. Wir wollten, dass die Gemeinde den „Autobahnsee“ vom Bund kauft – die Gemeindevertretungsmehrheit hat uns belehrt, dies sei „nicht Aufgabe der Gemeinde“. Inzwischen ist der See privat.

Der Auschneidersee war einst die Walser „Riviera“. Heute ist es so, dass man grad noch schwimmen gehen darf – ein Entgegenkommen des Eigentümers. Die Gemeinde rührte keinen Finger. So wurde am Walser Ende inzwischen von den Hotels Gabi & Melanie ein Privatstrand gestaltet. Die schwarze Absolute in der Walser „Supergemeinde“ hat 25 Jahre nichts zusammen gebracht. Aber offensichtlich will man es auch gar nicht – es gibt ja auch keinen Natur-Schwimmverein! Diese Seeliebhaber sind einfach unorganisiert. Da ist zwar dieser Steuerberater, der zweimal am Tag seine Runden schwimmt, aber sonst weiß man nicht so genau, was das für Leute sind, die sich da ausbreiten. Vielleicht sogar „Stodtinga“! Wir werden wohl nach Marzoll/Schwarzbach, nach Ainring, ins „Lepi“ geschickt, owa de Stodtinga, de solln bleibn, wo se san.

Der Grünauer Baggersee, ein Landschaftsjuwel. Das Wahlversprechen der ÖVP 1994: Wir machen draus ein Naherholungsgebiet … – 2019: Betreten strengstens verboten bei sonstiger Besitzstörungsklage! Im Pinzgau gibt es reihenweise künstliche Badeseen: Niedernsill, Hollersbach, Stuhlfelden, Uttendorf, sie alle bringen so etwas für ihre Bevölkerung fertig. Wals-Siezenheim, mit seinen 13.000 EinwohnerInnen die viertgrößte Gemeinde im Land, bringt so etwas nicht zustande. Das erinnert mich an die PR-Aktion „Wals-Siezenheim sticht in See“ mit Bürgermeister Bieringer. Aber wir brauchen gar nicht in See stechen. Wir wollen gar nicht mit dem Bürgermeister auf einem Kreuzfahrtkoloss verreisen. Wir würden ihn lieber am Auschneidersee oder beim Koglerteich oder am Autobahnsee treffen!

„SIE WÜNSCHEN, WIR WIDMEN“ ODER „SCHLUSS MIT LUSTIG!“

Wir wollen Raum-Ordnung zum Wohle aller, statt Flächenwidmung für Profitinteressen mit Zersiedelung und Zerstörung wertvoller Landschaftsteile, statt Kindergarten in der Einflugschneise, statt Gewerbegebieten in der Au mit hohen Aufschließungskosten für die Allgemeinheit (z.B. Mielestraße/Siezenheim).

Dauernde Probleme mit Schwerverkehr in Siezenheim, die Verkehrsbelastung in den alten Ortschaften, aber auch das Fehlen von erschwinglichen Wohnungen sind Folgen unüberlegter Flächenwidmung

Schon davor hat das Land der Gemeindevertretung bei einem Großprojekt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nur GV Ing. Kickinger und ich stimmten gegen die Errichtung von Wohnungen direkt an der Autobahn in Walserfeld. Die Landesplanung teilte unsere Bedenken und lehnte eine Wohnbebauung wegen der hohen Luftschadstoffbelastung(!) ab

Inzwischen ist der ehemalige HSV-Sportplatz an Red Bull und Möbel Lutz verkauft. Wir fordern von der künftigen Gemeindevertretung, dass der HSV-Platz nur umgewidmet wird, wenn der Bund die entsprechenden Flächen für die Wohnungen auf Kasernengrund (z.B. hinter dem Postamt) zur Verfügung stellt: Leistbarer Wohnraum für die nächsten Jahrzehnte, Platz für geförderten Mietwohnbau in bester Lage, Kindergarten und Schulzentrum inklusive

ES GIBT NOCH VIEL ZU TUN,  PACKEN WIR´S GEMEINSAM AN!