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am 9. März

Verkehrskonzept Grödig - es hat sich viel getan

Die Grünen Grödig - Ein Überblick über die Fortschritte des Grödiger Verkehrskonzeptes.

Um das zukünftige Grödiger Verkehrskonzept in allen Details auszuarbeiten, wurde eine eigene Arbeitsgruppe geschaffen bestehend aus je einem/r VertreterIn der Gemeinderatsfraktionen, der Verkehrsplattform und einem Bürgervertreter. Unter der Leitung von BGM Schober sowie unter Einbeziehung der Anregungen aus der Bevölkerung wurden in mehreren Sitzungen die Verkehrsthemen erarbeitet

  1. Ausarbeitung von Knotenpunkten, um eine Reduzierung von Verkehrsstau zu bewirken, wie in Form von intelligenten Ampelregelungen und Kreisverkehren
  2. Ausbau von durchgängigen Radwegen
  3. Ausbau von Querungshilfen und Radwegeanschlüssen
  4. Einheitliche Geschwindigkeitsregulierungen in und zwischen den Ortsteilen
  5. Neue Parkraumbewirtschaftung in Grödig
  6. Ausbau des Öffi-Netzes unter Einbeziehung der Nachbargemeinden Anif, Hallein, Wals und Marktschellenberg (Berchtesgaden), längere Busfahrzeiten, kurze Taktung etc.)
  7. Subvention von Bustickets – Tages-, Monats-, Jahrestickets für alle BürgerInnen
  8. Ein Car-Sharing-Angebot mit Standorten in Grödig, St. Leonhard und Fürstenbrunn
  9. Ortsumfahrung: Machbarkeitsstudie von weiteren Autobahnanschlüssen gemeinsam mit der Stadt Salzburg zu Realisierungsrisiko, unterschiedlichen Varianten und Investitionskosten

Der detaillierte Entwurf liegt im Gemeindeamt für alle interessierten BürgerInnen zur Einsicht auf. Er wurde einstimmig im Dezember 2019 im Gemeinderat verabschiedet und anschließend zur Stellungnahme an das Land übermittelt. Nach Erhalt der Stellungnahme des Landes ist eine Beschlussfassung der Gemeindevertretung im Frühjahr 2020 vorgesehen. Die Umsetzung der Maßnahmen findet zum Teil schon statt. Für die weiteren Maßnahmen sind entsprechende Mitteln budgetmäßig kalkuliert und werden längerfristig seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Der Erfolg für das Verkehrskonzept basiert auf einem Prozess, der der Verkehrsentwicklung, einer neuen, menschenfreundlichen Ortsgestaltung und nicht zuletzt der Lebensqualität unserer Gemeinde gerecht werden soll. Dafür braucht es Zusammenarbeit, Transparenz und sachliche Diskussionen, dann sind wir auf dem richtigen Weg

Monika Kriechbaum​